Acrylatharz 

Beschichtung von Industrie- und Gewerbeböden

Acrylharze sind extrem schnellhärtend, druckfest und flüssigkeitsdicht. Sie können temperaturunabhängig eingebaut werden und sind schon nach 1-2 Stunden ausgehärtet. Sie sind mechanisch hoch belastbar, ableitfähig, lösemittelfrei und mediendicht. Die Oberfläche ist rutschhemmend (R9 - R12) und in vielen verschiedenen Farben und Texturen herstellbar.
Sanierung mit Acrylharz.


Die Acrylharzbeschichtung eignet sich besonders für die Erneuerung abgenutzter Industriebodenflächen: Die hohe Reaktionsfähigkeit des Acrylharzes löst Altbeschichtungen an, so daß eine robuste Verbindung entsteht. Die Acrylharzbeschichtung ist lösemittelfrei und erreicht bereits in geringer Schichtdicke eine extrem hohe Abrieb- und Druckfestigkeit.
Minimaler Produktionsausfall


 






 


 

Beispiele zu Einsatzgebieten



Der Einsatz von Beschichtungssystemen auf Acrylharz-Basis und Acrylharzmörteln verkürzt die Aushärtung der beschichteten Bodenflächen erheblich. Die Verlegung durch unsere Fachkräfte und der Einsatz staubreduzierender Werkzeuge sorgen für eine minimale Beeinträchtigung Ihrer Produktionsprozesse.

Eigenschaften:

  • schlagfeste, geschlossene Oberfläche
  • dekorativ und dicht
  • rutschhemmend (R11- R12)
  • fugenlos verlegbar
  • leicht hygienisch zu reinigen
  • wasser- und chemikalienbeständig
  • ansprechende Optik
  • bewährte Technologie


Einsatzgebiete:

  • Lagerflächen
  • Produktionsflächen
  • Verkaufsflächen
  • Eigenschaften und Verlegung von Acrylharzbodensystemen



Mit dem Einbau unserer dauerhaft restelastischen Acrylharzbeschichtung erhalten Sie einen völlig fugenlos verlegten Boden, der schlagzäh, splitterungsfrei, absolut mediendicht sowie chemikalien-, säure-, laugen-, fett-, salz- und ölbeständig ist. Die Beschichtung ist völlig staubfrei, nicht absandend, absolut porengeschlossen und demzufolge leicht zu pflegen und zu säubern (trocken oder nass). Trotzdem weist die Oberfläche die von der Berufsgenossenschaft vorgeschriebene Rutschsicherheit auf. Die mechanische Belastbarkeit der Beschichtung beträgt bis zu 600 kg/ cm² je nach Bodenaufbau. Es kann aus einer großen Anzahl nutzungsgerechter Farben ohne Mehrpreis gewählt werden.
Untergrundvorbereitung.


Im Auftragsfall wird die bauseits freigeräumte und trockene Fläche zunächst mechanisch vorbereitet, um eine notwendige Haftzugfestigkeit von mindestens 1,5 N/mm² am Untergrund zu erzielen. Dies geschieht entweder durch staubarmes Kugelstrahlen, Schleifen oder Fräsen und Absaugen.






Ausgleichsmaßnahmen

Danach werden Ausgleichsmaßnahmen getroffen: eventuelle Wassereinläufe werden mediendicht und nahtlos eingearbeitet, Fugen und Risse werden aufgefräst und mit einem speziellen Harz mit entsprechender Flankenhaftung verfüllt und dann, bei breiten Fugen und Rissen, mit einem Glasvliesgewebe überarbeitet. Es entsteht mit den Kehlen (wenn gewünscht) im Boden-Wand-Anschlussbereich eine völlig fugenlose wannenförmige Fläche, die leicht zu reinigen und zu pflegen ist.
Bodenaufbau.


Im Anschluss wird der Boden in der für die jeweilige Nutzung optimalen Gesamtstärke eingebracht und die Oberfläche entsprechend den Vorschriften der Berufsgenossenschaft ausgeführt. Bei Fliesen, Klinkern, Holz, Metall und Asphalt (Innenbereich) sowie im Außenbereich wird eine sog. Membranlage eingearbeitet, eine Schicht aus 1-1,5 mm ungefülltem Harz, welche als zusätzliche Federungsund Ausgleichsschicht dient. Bei Fliesenunterböden bewirkt diese Schicht, dass sich die Fugen der Fliesen nicht nach oben abzeichnen und in Bereichen der Lebensmittelindustrie und bei Großküchenbetrieben, dass keine tiefsitzenden eiweißhaltigen Verfettungen an die Oberfläche dringen können; bei Asphaltböden treten durch die Membranlage keine Bitumenflecken an der Oberfläche auf. Beim Neueinbau von Wasserrinnen und Gullis ist darauf zu achten, dass diese bündig mit dem vorhandenen Unterboden (egal welcher Art) eingebaut werden - das mediendichte Anarbeiten übernehmen wir. Bei der Auswahl von Edelstahlabläufen empfehlen wir Konstruktionen, die einen gelochten Fliesenwinkel aufweisen, so dass bei der Anarbeitung und dem Verfüllen der Acrylharzmörtel durch die Lochung dringen kann und somit eine homogene mediendichte Verbindung zwischen Anarbeitung, Unterboden und Beschichtung entsteht.